Berichte über Ausflüge, Feiern, Feste

  • Gochsener LandFrauen feiern 60-jähriges Bestehen
  • Halbtagesfahrt nach Schwäbisch Hall 26.3.2009
  • Jahresausflug nach Tübingen 27.06.2008
  • Jahresausflug nach Wertheim 28.06.2007
  • Jahresauflug nach Thüringen 31.6. bis 2.7.06
  • Ausflug nach Bad Wimpfen 24.3.06
  • Backhausfest 11.09.05
  • 3-Tages-Ausflug nach NRW Juli 04
  • Bezirkstreffen Kochertal 4.2.04
  • Kinderferienprogramm 20.8.03
  • Internet-Schnupperkurs am 12.4.03
  • Wanderung nach Brettach 3. April 2003
  • Fahrt nach Brackenheim 27.3.2003
  • 50-jähriges Jubiläum 13.4.2002
  • 50 Jahre LandFrauenverein Hardthausen-Gochsen - 13. April 2002

    Die Gäste können kommen

    Am 13.4.2002 feierten die LandFrauen Gochsen ihr 50jähriges Bestehen mit einem Festprogramm und 150 geladenen Gästen. Der Saal wurde schön geschmückt und für Ehrungen von vielen langjährigen Mitgliedern wunderschöne Blumensträuße gekauft. Und so sah der Saal aus bevor die Gäste kamen.



    Ehrungen anlässlich unseres 50jährigen Jubiläums
    Während des 50jährigen Jubiläumsfestes wurde ein Foto ( Rainer Köller) unserer noch lebenden Gründungsmitglieder sowie von all jenen gemacht, die 30 bis 49 Jahre Mitglied sind. Mit so großen Blumengrüßen hatten sie allerdings nicht gerechnet. Die Freude war umso größer.
    Strahlende LandFrauen am 13.4.2002

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    Auf den Spuren von Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp

    Stadtführung

    Bei herrlichem, sonnigen Wetter macht es besonders viel Spaß, zu einer Stadtführung aufzubrechen und so freuten sich 35 LandFrauen auf einen schönen Nachmittag in Brackenheim. Die Fahrt ging über Land und dauerte nicht lange. Herr Barth, unser Stadtführer, nahm uns in Empfang und führte uns an verschiedene interessante Orte in Brackenheim, wo er uns kurzweilig und humorvoll die Geschichte Brackenheims näher brachte und auch verschiedene Anekdoten zum Besten gab. Gegenüber dem Schloss stand auch Th. Heuss' Geburtshaus, heute ist dort die Weingärtnergenossenschaft ansässig. Viele von uns wussten bis dahin nicht, dass Brackenheim so viele schöne alte Fachwerkhäuser Schöne Fachwerkhäuser besitzt und ein sehr lebendiges Städtchen mit übrigens acht LandFrauenvereinen ist: Brackenheim, Botenheim, Dürrenzimmern, Haberschlacht, Hausen, Meimsheim, Neipperg und Stockheim. Wenn man diese Namen hört, dann muss man automatisch an Wein denken und dafür ist Brackheim ja auch berühmt. Danach ging es ohne Pause ins Heuss-Museum, wo wir zunächst von Frau Blach einen einführenden Vortrag über das Leben und Wirken von Theodor Heuss hörten. Ganz Erstaunliches erfuhren wir dabei auch über seine Frau Elly, die sogar in der heutigen Zeit noch als sehr emanzipiert gelten würde, hat sie doch studiert, Bücher geschrieben, die Familie in den Kriegswirren mit ihrer Arbeit( Rundfunkwerbung) über Wasser gehalten und mit ihrem Mann einen (persönlichen) Ehevertrag darüber geschlossen, worin genau die Pflichten der Ehepartner beschrieben waren. So musste sich Th. Heuss verpflichten, die Kinder gemeinsam mit ihr zu erziehen, bei der Hausarbeit zu helfen und nicht in der Wohnung zu rauchen. Im Anschluss daran konnten wir noch verschiedene Video-Shows über Heuss mit Kommentaren seiner Nachfolger Scheel, von Weizäcker und Herzog anschauen und uns über Heuss' Kinder- und Jugendzeit informieren. Theodor Heuss - 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Übrigens war Heuss mit 21 Jahren der jüngste "Doktor" seiner Fakultät. Seine Doktorarbeit schrieb er - was viele von uns nicht wussten - über den Weinbau. Einen guten Tropfen aus Brackenheim hat er Zeit seines Lebens gerne getrunken und wie wir alle gesehen haben, eine große Zigarre dazu geraucht. Nach so vielen Informationen - ohne Kaffeepause! - ging es raschen Schrittes in eine Gaststätte, wo wir mit Getränken und Essen prima versorgt wurden. Abschluss Um 19.30 Uhr waren wir mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken wieder zu Hause in Gochsen. Wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht.






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    Nachmittagswanderung nach Brettach 3. April 2003

    Gruppenbild

    Über 20 Frauen machten sich bei windigem, aber immerhin trockenen Wetter auf den Weg nach Brettach. Die anderen, nicht mehr ganz so gehfreudigen LandFrauen kamen mit dem Auto hinterher. Wir hatten einen Besuch bei Frau Reinmann angekündigt, die sich schon jahrelang mit der Wirkung, Heilkraft und Geschichte von Edelsteinen befasst hat und inzwischen auch Seminare gibt. Frau ReinmannEine Gruppe schaute sich im Ladengeschäft um, wo es eine riesige Auswahl von schönen Schmuckstücken und Ansichtsexemplaren von Edelsteinen gibt, während die anderen im Seminarraum von Frau Reinmann viel Neues und Unbekanntes über die Wirkungsweise und Anwendung von Edelsteinen erfuhren. So manche kaufte sich danach einen Handschmeichler oder auch andere schöne Schmuckstücke. Lamm, Brettach Danach hatten wir uns im Lamm angekündigt, wo wir noch gemütlich Kaffee tranken und Kuchen aßen und uns gut unterhielten. Nicht alle gingen wieder zu Fuß zurück, aber doch ungefähr die Hälfte wanderten wieder Richtung Gochsen und so gegen 19.00 Uhr trudelten alle wieder zu Hause ein.






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    2. Internet-Schnupperkurs für LandFrauen

    Am 12.4.2003 fand der zweite Internet-Schnupperkurs für LandFrauen aus dem Bezirk Kochertal statt. 13 Frauen aus Gochsen, Brettach und Bürg waren in den Computerraum der Helbundschule Neuenstadt gekommen, um zu lernen, wie frau das Internet nutzen kann. Sigrid Minkenberg, Sprecherin des Vorsitzteams der LandFrauen Gochsen und selbst "Internetfreak" hatte zu diesem Kurs eingeladen, um den Frauen das Internet und dessen Möglichkeiten näher zu bringen und schmackhaft zu machen. Und los geht's - ins Internet Von 14 bis 17.30 waren 4 UE angesetzt mit Grundbegriffen rund ims Netz, navigieren und recherchieren, suchen und finden, Preis- und Produktvergleiche und das Anlegen einer eigenen E-mail Adresse bei einem kostenlosen Dienst. Eifrig wurde mit der Maus geklickt, Suchworte eingegeben, aber nicht immer klappte alles von Anfang an. Ziel des Kurses war, Frauen anzusprechen, die mangels Gelegenheit oder sogar mangels eigenem PC noch nie im Internet gesurft hatten. Zum Schluss waren aber alle zufrieden und hatten viel Neues gelernt. Fazit: Einge meinten, diesen Kurs müsse man im Herbst wiederholen, um das Geübte anzuwenden und Neues dazu zu lernen.


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    Kinderferienprogramm 20. August 03

    Backen und Basteln mit den LandFrauen Sehr gut kam dieses Jahr das Angebot der LandFrauen Gochsen für das Kinderferienprogramm der Gemeinde Hardthausen an. Die LandFrauen boten das Basteln einer Tontopffigur "Waldi" an und das Backen von Schneckennudeln. Schon nach dem ersten Anmeldetag hatten sich mehr Kinder von 8 - 12 Jahren angemeldet, als eigentlich im Backhaus Platz haben. Backen und Basteln mit den LandFrauen So wurde kurzerhand hinter dem Backhaus ein Pavillon aufgestellt zum Basteln. 16 erwartungsvolle Kinder saßen schließlich um den großen Tisch und schauten zu wie die große Teigmaschine 3 kg Mehl nebst der Zutaten für Hefegebäck knetete. Alles wurde von den LandFrauen ausführlich erklärt, auch wie nachher die leckeren Schneckennudeln entstehen sollten. Da ja ein Hefeteig "gehen " muss, blieb nun Zeit für ""Waldi", den lustigen Hund, der mit großem Eifer und Begeisterung von allen gebastelt wurde.Backen und Basteln mit den LandFrauen Dazwischen - und nach einem kleinen Stau vor dem Waschbecken - wurden große Teigplatten ausgewellt, Butter, Zucker, Rosinen auf den Teig gestreut, danach wurde er sehr geschickt aufgerollt und in gleichmäßige Schnecken geschnitten. Backen und Basteln mit den LandFrauenNachdem viele Bleche in den Ofen geschoben waren, wurden die "Waldis" noch mit Halsband versehen und vollends fertig gestellt. Backen und Basteln mit den LandFrauen Danach gesellten sich die Kinder wieder ins Backhaus, wo es auch etwas zu trinken gab. Die herrlich frischen Schneckennudeln fanden reißenden Absatz und jedes Kind konnte sowohl einige Schneckennudeln als auch einen Tontopfhund mit nach Hause nehmen. Der Nachmittag war ein voller Erfolg und viele wollten für ihre Mütter noch das tolle Rezept haben. Dieser Wunsch wurde inzwischen erfüllt und vielleicht hat dieser Tag einige Kinder animiert, auch zu Hause einmal selbst so ein einfaches Rezept nach zu backen.

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    Backhausfest 11.09.05

    Wochenlang war schönes Wetter und als wir Mitte der Woche im Internet die Wettervorsage hörten, wollten wir nicht glauben, was nachher genau so eintraf: Regenschauer und das den ganzen Tag über. Leider ist auf solche Vorhersagen sehr viel Verlass. Jedenfalls regnete es genau zur Mittagszeit und dann wieder heftig zur Vesperzeit, so dass erst gar keine Gäste kamen oder aber viele lieber nach Hause gingen. Das Fest fiel buchstäblich ins Wasser. Das ist bedauerlich, aber leider kann man nach so viel Organisationsaufwand nicht einfach ein Fest absagen. Besser wäre es allerdings gewesen.
    Dafür ergab sich erstmals eine äußerst erfreuliche Zusammenarbeit mit dem TTC-Gochsen , mit dem auch künftig eine Zusammenarbeit angestrebt wird und dann hoffentlich mit besserem Wetter und einem besseren Ergebnis. Es lief alles wie am Schnürchen und auch der Zeltaufbau, der vom Fischereiverein alleine bewerkstelligt wurde, war problemlos. Auch unter den Vereinsmitgliedern herrschte eine gute Stimmung trotz des vielen Regens. Niemand klagte, obwohl besonders für die Bedienungen genug Grund gewesen wäre. Sie mussten teilweise mit Regenschirmen zu den Gästen begleitet werden, damit das Essen nicht zu nass wurde. Leider hat man auf das Wetter keinen Einfluss und wir hatten dafür 2004 und 2003 sehr viel Glück, denn da schien den ganzen Tag die Sonne, was im September durchaus nicht vorhersehbar ist. 2006 werden wir kein Backhausfest veranstalten. Dafür wollen wir 2007 bereits am Samstag Abend loslegen - wieder gemeinsam mit dem TTC-Gochsen.

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    Bezirkstreffen Kochertal 4.2.04

    Seit vielen Jahren hatte kein Bezirkstreffen mehr bei den LandFrauen Gochsen stattgefunden. Am 4. Februar 04 war es soweit. Nach intensiven Vorbereitungen trafen sich in der Gemeindehalle in Gochsen etwa 190 LandFrauen aus Gochsen, Kochersteinsfeld, Lampoldshausen, Neuenstadt, Bürg und Brettach zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Sprecherin des Vorsitzteams - Sigrid Minkenberg - hörten sie einen sehr interessanten Vortrag von Cornelia Mack aus Freudenstatt mit dem Thema "Die Falle des Vergleichens - oder "Warum geht es anderen immer besser?". Dieses Referat lieferte genug Gesprächsstoff, doch daneben blieb genügend Zeit, sich besser kennen zu lernen, Gedanken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

    Umrahmt wurde das Programm von einem Chor aus LandFrauen (Eberhard Winter verstärkte den Chor), einer eigens gegründeten Musikgruppe aus Klavier, Flöte und Dudelsack und einem Auftritt der Minifunken des Carnevalvereins Hardthausen. Vom LandFrauenverband Heilbronn waren die Kreisvorsitzende Heide Eiselen, ebenso die Geschäftsführerin Emmy Trenn und unsere Kassiererin Maria Rösch gekommen. Sogar die ehemalige Kreisvorsitzende Frau Kast hatte es sich nicht nehmen lassen, an diesem Treffen teilzunehmen. Bürgermeister Brunnet hatte sich ebenfalls die Zeit genommen, ein Grußwort an die LandFrauen zu richten, die schon seit vielen Jahren durch ihre Feste und ihr Engagement zum Gemeinwohl ihren Beitrag leisten. Zum Schluss richtete die neue Bezirksvorsitzende Edith Seybold noch ein Grußwort an die Gäste und überreichte allen Damen des Vorsitzteams einen Blumengruß.

    Froh und glücklich, dass alles so gut geklappt hatte, verabschiedete Sigrid Minkenberg die Frauen aus nah und fern und wünschte einen guten nach Hause Weg und ein baldiges Wiedersehen.


    Leckere Kuchen - alle selbst gebacken Schön geschmückte Tische warten auf die Gäste LandFrauen Chor mit männlicher Verstärkung Tanzen wie die Großenn - Minifunken








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    Ausflug nach Bad Wimpfen 24.3.06

    46 interessierte LandFrauen und ein Mann nahmen an unserer Fahrt nach Bad Wimpfen teil gemäß dem Motto "warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah". Zunächst besuchten wir die Ritterstiftskirche St. Peter. Herr Oskar führte uns sachkundig durch die geschichtsträchtige, aber sehr kalte Kirche. Wir waren alle recht durchgefroren als wir uns auf den Weg machten zum Cafè Birkensee wo wir uns dann mit heißen Getränken und leckeren Kuchen wieder aufwärmen konnten.
    Danach war ein wenig Zeit, um selbst ein wenig in Bad Wimpfen zu bummeln.
    Um 16.30 Uhr wurden wir von Ihrer Hoheit Margarete von Österreich (alias Inge Schmidt) vom Café abgeholt, um einen historischen Stadtrundgang durch die Kaiserpfalz und die Altstadt zu machen. Sie brachte uns am Ende der Stadtführung zur "Kräuterfrau", die uns allerlei Interessantes aus der Kräuterheilkunde erzählte. Nebenher durften wir einen sehr guten Kräuterlikör probieren. Auch eine Kostprobe in Form von Dinkelhörnchen und Kräuterquark hatte sie vorbereitet.
    Um kurz nach 18 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in den "Hexenbesen", wo wir uns bei regionalen Weinen und zünftigen Speisen so richtig stärken und den Tag ausklingen lassen konnten. Gegen 21 Uhr waren wir alle wieder wohlbehalten in Gochsen zurück.


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    Ausflug nach Wertheim am 28. Juni 2007

    Leider ließ uns die Sonne am 28. Juni ein wenig im Stich, umso besser war die Stimmung als die LandFrauen frühmorgens Richtung Wertheim losfuhren. Unser erstes Ziel war die Nudelfabrik Berres in Walldürn-Gerolzahn. Um 9.00 Uhr waren wir da und erfuhren bei einem Vortrag mit Diaschau, dass das Familienunternehmen täglich 20-30000 Eier zusammen mit Hartweizengrieß zu Nudeln verarbeitet . Es gibt aber auch Dinkelprodukte, Bioprodukte und vieles mehr. Z.B. Schokoladen-Nudeln, Lebkuchennudeln und viele Geschenkartikel aus Nudeln. Wer sich für die Nudelfabrik interessiert, findet Infos auch unter www.berres-nudeln.de . Weiter ging die Fahrt nach Wertheim. Wertheim liegt zwischen Würzburg und Frankfurt an der Mündung der Tauber in den Main. Überragt von einer mächtigen Burgruine prägen reichverzierte Fachwerkhäuser das mittelalterliche Stadtbild und vermitteln auch heute noch den Charakter der ehemaligen Residenzstadt der Grafen von Wertheim. Sogar einen eigenen Hafen dürfen die Wertheimer ihr eigen nennen, verbunden mit Rhein-Main-Donau. Bekannt ist Wertheim besonders durch die Glasproduktion, wir Frauen kennen ganz besonders Alfi-Thermoskannen. Wertheim besitzt auch das einzige Glasmuseum in ganz Baden-Württemberg, wo wir einem ausgesprochen informativen Vortrag über die Glasherstellung lauschen konnten. Auch das Glasmuseum hat eine eigene Internetseite http://www.glasmuseum-wertheim.de. Inzwischen hatten wir schon einige Regengüsse erlebt, trotzdem wollten alle noch eine Schifffahrt machen, die in Miltenberg startete, um eine gemütliche Kaffee- und Kuchenpause einzulegen. Danach ging es auch schon wieder Richtung Heimat und besonders schön war, dass Uwe, unser Busfahrer, nicht einmal die Autobahn benutzte, sondern nur schöne Landstraßen. Den Abschluss bei einem deftigen Vesper, Bier oder Wein machten wir dann in Balsbach. Dieser Ort liegt im Neckar-Odenwald-Kreis, ca. 18 km nordöstlich von Mosbach. In Gochsen angekommen bot sich ein lustiges Bild. Viele Frauen hatten Nudeln gekauft und so machten sich alle mit großen Berres-Papiertaschen auf den Heimweg. Es war ein gelungener und schöner Ausflug.

    S.Minkenberg


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    Ausflug nach Tübingen am 27. Juni 2008

    Wir starteten pünktlich um 7.30 Uhr mit unserem Bus und zunächst ging es auf der Autobahn Richtung Stuttgart, dann aber fuhren wir über die Landstrasse durch den wunderbaren Naturpark Schönbuch bis Bebenhausen. Der Ort ist seit 1974 mit seinen rund 350 Einwohnern ein Stadtteil Tübingens.

    Im Kloster Bebenhausen wartete bereits ein Führer auf uns. Er gab uns einen kurzen Überblick über die interessante Geschichte des Klosters: Vom Pfalzgraf Rudolf von Tübingen um 1183 gegründet als Familiengrablege, später wurde die Klostergründung von den Zisterziensern weitergeführt und die begonnenen Gebäude aufgebaut. Besichtigen konnten wir die Klosterkirche mit ihrem großen, farbenprächtigen Chorfenster, die spartanisch eingerichteten Schlafräume, den Kreuzgang, an den sich noch weitere Räume anschließen, wie der große, bunt bemalte Speisesaal. Hier tagte von 1946 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 der Landtag von Württemberg-Hohenzollern.

    Nach so viel Lernen über unsere eigene Geschichte tat uns ein Glas Sekt, das wir auf Rias Wohl tranken sehr gut, bevor es weiterging nach Tübingen. Hier war eine Stocherkahnfahrt angesagt: Nach dem lustigen Schaukeln beim Einsteigen in die schmalen Holzkähne genossen wir alle sehr die beruhigende Fahrt auf dem Neckar mit Sicht auf die schöne historische Altstadt. Nach der anschließenden Stärkung in der nahen Brauereigaststätte konnte die kurzweilige, witzige Stadtführung durch die mittelalterliche gut erhaltene Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz beginnen. Unser Stadtführer erzählte viele lustige aber typische Anekdoten aus früherer und neuer Zeit. Wir waren alle begeistert vom Flair dieser prächtigen Universitätsstadt, so dass nach der offiziellen Führung unsere hier heimische Lydia noch ein paar Unermüdlichen auf dem Burgberg die herrliche Aussicht zeigte. Nach dieser Begeisterung für Tübingen fiel der Abschied jedem von uns schwer.

    Die Heimfahrt über den Schönbuch konnten wir wieder genießen und mit der Stärkung im Sonnenhof ließen wir einen erlebnisreichen aber schönen Tag ausklingen, an dem sogar der Wetter super mitspielte.

    Traude Bauer


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    Halbtagesfahrt nach Schwäbisch Hall am 26. März 2009

    Trotz Regenwetter starteten wir pünktlich und frohgelaunt um 13.00 Uhr mit dem Bus in Richtung Schwäbisch Hall, die Stadt, die bekannt ist durch den nach ihr benannten Heller, die Salzsieder sowie die Freilichtspiele auf der großen Treppe vor St. Michael. Um 14.00 erwartete uns am Holzmarkt, oberhalb der Kirche St. Michael unsere Stadtführerin.

    Sie führte uns in die Altstadt durch heimelige, enge „Gässlich“, zeigte uns u. a. das Thomas Schweiker-Haus, in dem der armlose Kunstschreiber wohnte und der bereits damals im Mittelalter schon mit den Füßen kunstvolle Schriften verfasste. Eine seiner künstlerischen Arbeiten konnten wir dann später in der Michaelskirche an der Wand über seiner Grabplatte bewundern. Im Pfarrgässle konnten wir das Johann-Brenz-Haus sehen, hier arbeitete und wohnte der Reformator von 1522 bis 1548, der in der Stuttgarter Stiftskirche beigesetzt ist.

    Über „Stäffelich“ ging es meist bergab durch die Altstadt auch an dem Haus vorbei, in dem Eduard Mörike 1844 nach seiner Cleversulzbacher Zeit für 6 Monate wohnte, aber dann ging es auch wieder bergauf über die große Treppe in die Michaelskirche, die 1156 von den Staufern im romanischen Stil begonnen wurde, im 15. Jh. teilweise im gotischen Stil umgebaut und erweitert wurde. Hier besichtigten wir u. a. das mittelalterliche Beinhaus, den wunderschönen, dreiflügeligen, handgeschnitzten Passionsaltar aus der Bildschnitzerschule Antwerpen, um 1460 und den Michaelsaltar in der Sakristei, um 1520.

    Im Katastrophenjahr 1726 fielen die Jakobikirche und die daneben stehenden Gebäude am Marktplatz den Flammen zum Opfer. An der Stelle, an der die Jakobikirche stand, steht heute das barocke Rathaus und auch die daneben abgebrannten Gebäude sind wieder aufgebaut, ebenfalls im Barockstil und so entstand der wunderbare heutige Marktplatz, die „gute Stube“ Schwäbisch Halls, wo seit 1925 im Sommer auf der großen Treppe die Freilichtspiele stattfinden, denn die Stadt brauchte damals Geld. Die Saline und die Münzprägung hatten der Stadt den Wohlstand beschert, doch im 20. Jh. waren diese Geldquellen längst versiegt. Unsere Stadtführerin ging mit uns weiter durch enge „Gässlich“, über „Stäffelich“ runter zum Kocher übers „Brickle“ auf die Kocherinsel wo vor dem Globe Theater unsere kurzweilige, interessante Stadtführung endete. Im Café „Im Lindach“ stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen und unsere liebe Erika sorgte hier für gute Stimmung mit ihrem Gedicht „Stäffelich“ – denn diese hatten wir ja in Schwäbisch Hall, der Stadt am Steilufer des Kochers kennen gelernt. Anschließend konnten wir in der Johanniterhalle (ehemalige Johanniter-Kirche) noch die Gemälde „Alte Meister“ aus der Würth-Sammlung bewundern. Trotz wieder einsetzendem Regen fiel uns der Abschied von der herrlichen, historischen Salzsiederstadt sehr schwer, aber dann ließen wir es uns nicht nehmen die Heimfahrt über den Mainhardter Wald fröhlich zu genießen und mit der Stärkung im „Ritter“ ließen wir einen gemeinsamen, erlebnisreichen aber schönen Nachmittag ausklingen.

    Herzlichen Dank an Lucia und Peter Kilian für die tolle Organisation.

    Im Namen des Vorstandsteams

    T. Bauer
    Schriftführerin

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    Gochsener LandFrauen feiern 60-jähriges Bestehen

    1951 hatten die Männer ihren Bauernverband und die Frauen damals wollten etwas eigenes für sich haben. Deshalb schlossen sie sich vor 60 Jahren zusammen und gründeten den LandFrauenverein Gochsen. Gründungsmitglieder waren Gertrud Dörr, Gertrud Mack, Klara Möller und Irene Vogt. Beim 60-jährigen Jubiläum konnten Klara Möller und Irene Vogt sogar selbst noch mitfeiern. Schon damals wurde viel Wert auf regelmäßige Vorträge, gesellige Treffen und Ausflüge gelegt. Sie waren eine schöne Abwechslung zum arbeitsreichen Alltag in den 50er Jahren.

    Eine Powerpoint-Präsentation erinnerte während der Jubiläumsfeier an die vielen Ausflüge, Wanderungen, Feste, ebenso an die Gründung der Gymnastikgruppe 1976 und die Erbauung des Backhausfestes, das 1995 eingeweiht wurde. Waren es damals noch 102 Mitglieder so sind es heute noch 72 aktive LandFrauen um das Vorstandsteam aus Margitta Herkert, Doris Schmon, Traude Bauer, Gaby Widmann, Gerda Kundt, Lucia Kilian und Rosita Koch.

    Vorsitzende waren:

    1951 bis 1966 Gertrud Dörr
    1967 bis 1986 Gertrud Endreß
    1986 bis 2002 Erika Dörfle
    2002 bis 2008 Sigrid Minkenberg als Sprecherin und Verantwortliche eines Vorstandsteams
    2008 bis heute Margitta Herkert mit ihrem Vorstandsteam

    Doris Röhricht, Kreisvorsitzende, brachte eine 60 aus Hefeteig mit, Erika Gözinger erinnerte mit einem humorvollen Vortrag an den Besuch in einer Käserei und als Überraschung kam Bauchrednerin Ursula Seitz mit ihrer Figur "Rudi" auf die Bühne und sorgte für herzhafte Lacher.

    Während der Feier wurden noch langjährige Mitglieder geehrt. Gertrud Endreß bekam für 50 Jahre Mitgliedschaft einen Blumenstrauß.

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